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Hier veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen interessante Neuigkeiten oder Artikel zu den folgenden Themen:

Wie läuft eigentlich ein erstes Kundengespräch ab?

Das klingt doch eigentlich recht simpel. Der potenzielle Kunde gibt uns seine Vorgaben und dann setzt man sich an den Schreibtisch und erstellt dementsprechend ein Design. Wie gesagt – ganz einfach !?

Der Auftrag

Der Design-Auftrag ist weniger ein Schriftstück zwischen Auftraggeber und Designer, sondern quasi das Verständnis zwischen diesen beiden Parteien, was der Kunde genau von seinem Web-Auftritt erwartet. Je besser sich die beiden Parteien kennen, umso zufriedenstellender können die Arbeiten ausgeführt werden. Somit sind am Ende beide zufrieden und das ist sicherlich das Hauptziel eines Design-Auftrags.

Auch wenn das bedeutet, dass es mehrere Treffen, Telefonate oder eMails zwischen den verantwortlichen Personen geben wird, das Ergebnis wird dann in jedem Fall eher den Anforderungen gerecht werden.

Man stelle sich vor, der Designer bekommt eines Tages eine eMail in dieser Form:

Hallo,

ich hätte gerne eine nett aussehende, benutzerfreundliche Webseite für mein Unternehmen!

Damit kann natürlich kein Mensch mit dem Bauen einer Website beginnen. Schließlich will jeder nett aussehende, benutzerfreundliche Seiten (Ich warte noch auf den Tag, an dem jemand eine häßliche, schwer zu bedienende Seite erwartet…). Falls man nun solch eine Anfrage erhält, muß man dem Kunden selbstverständlich helfen, einen detailierten Design-Auftrag zu erstellen.
Das heißt in jedem Fall erstmal: Fragen stellen !

Die Fragen bezüglich der Anforderungen sollten daher präzise und direkt sein, damit man Antworten erhält, mit denen man arbeiten kann. Logischerweise richten sich die Art der Fragen auch nach der Art des Projekts, aber einige generelle Fragen sind für jeden Auftrag obligatorisch:

  • Was erwarten Sie von einem Benutzer, der Ihre Seiten besucht ? (Call to Action)
  • Welche Gefühle wollen Sie einem Benutzer Ihrer Seiten vermitteln ?
  • Nennen Sie mir mindestens drei Web-Auftritte, die Sie positiv ansprechen und warum.
  • Nennen Sie mir mindestens drei Webseiten, die Ihnen nicht gefallen und warum.
  • Wie hoch ist Ihr Budget und bis wann soll das Projekt online gehen ?

Diese Fragen sind wichtig, denn anhand der Antworten hat man einige Richtlininen, die bei der Umsetzung nötig sind:

  • Man kennt nun das Ziel des Unternehmens,
  • die erwarteten Emotionen der Besucher,
  • man weiß, wovon man sich inspirieren lassen kann,
  • und auch wovon man sich auf keinen Fall inspirieren lassen darf
  • und wieviel Zeit man für den Auftrag hat.
Vor dem ersten Gespräch

In den meisten Fällen hat der Designer den potenziellen Kunden vor dem Gespräch schon per eMail oder per Telefon kontaktiert, zumindest um einen Termin zu machen. Und vielfach wird dabei schonmal kurz über das Projekt geredet. Somit weiß man vorher schonmal mit welchen Unternehmen man es zu tun hat.

Es macht daher durchaus Sinn, dass der Designer sich vor dem ersten persönlichen Gespräch Informationen zu der Branche oder wenn möglich auch schon zu dem betreffenden Unternehmen zusammensucht. Es ist in diesem Fall hilfreich sich Konkurrenz-Auftritte im Web anzuschauen und anhand dieser Seiten einige spezielle Fragen zum geplanten Projekt zusammenzustellen.
Oder aber anhand vorhandener Konkurrenzseiten den Kunden nach seiner Meinung zu den Auftritten zu fragen (was gefählt oder was möchte man besser machen…)

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